Gelungene Weggemeinschaft mit Workshops: Landeplatz am 15. September 2021

 

Zukunftsprojekt „Aufbruch 2035“


Am 15. September war es soweit: Der erste „Landeplatz“ des Zukunftsprozesses „Aufbruch 2035“ gab den Vertreter:innen aus Gemeinden, Einrichtungen und Diensten des Kirchenkreises Gelegenheit, sich über den Fortgang des Projektes zu informieren. Zugleich berichteten die Vorsitzenden der Teilprojektgruppen in über einem Dutzend Workshops über Zwischenergebnisse der ersten Analysephase des Projekts.


Wolfgang Roos-Pfeifer als Projektleiter und Superintendent Christian Bald begrüßten daher die Teilnehmenden – nach einem geistlichen Auftakt zuvor in der nahegelegenen Pauluskirche – nur kurz. Denn im Mittelpunkt des Abends sollte, so Roos-Pfeifer, der Austausch stehen: „Aufbruch 2035 – unter diese Überschrift haben wir das Entwicklungsprojekt gestellt. Die Synodale Versammlung wird sich ‚auf den Weg‘ machen, vom Gottesdienst über Weggemeinschaft bis zu Projekt-Workshops und Diskussionen. Wir freuen uns auf vielfältige Begegnungen mit Ihnen.“


Im November 2021 wird die erste Phase des Zukunftsprojektes abgeschlossen sein. Darüber wird auf der Kreissynode am 25. November beraten.

Teilprojektgruppen nehmen Arbeit auf

Foto: Konstituierung der Teilprojektgruppen mit deren Vorsitzenden per Videokonferenz

Ende Mai hat das Kernteam für die erste Projektphase seine Arbeit aufgenommen. Die Projektleiter Wolfgang Roos-Pfeiffer und Patrick Quack begrüßten die Mitglieder des Kernteams im Rahmen einer Videokonferenz zur konstituierenden Sitzung; Superintendent Christian Bald führte mit einer Andacht in das Projekt ein und dankte allen Anwesenden für die Bereitschaft zur Mitarbeit.

In acht Teilprojektgruppen dieser ersten Analysephase werden zu entsprechenden Themenschwerpunkten Informationen und Daten gesammelt, um den aktuellen Ist-Stand im Kirchenkreis dokumentieren zu können. Den Betrachtungszeitraum bilden hierbei die Jahre 2016 bis 2020.

Handlungsempfehlungen für die weitere Projektarbeit sowie Impulse und Ideen für die Weiterentwicklung der jeweiligen Themenschwerpunkte werden gesammelt. Diese sollen sich auf die Jahre 2021 bis 2035 beziehen. Die einzelnen Teilprojektgruppen orientieren ihre Arbeit an den Zielsetzungen und Fragestellungen, die im Projekthandbuch beschrieben sind.

Mit Blick auf den nun gestarteten Prozess bekräftigt Projektleiter Wolfgang Roos-Pfeiffer: „Für das gesamte Projekt haben wir uns dem Ziel verpflichtet, alle Aktivitäten und Vorhaben unter der Perspektive zu betrachten, in welchem Maße und mit welchem Ressourceneinsatz sie dem Hauptziel, der ‚Kommunikation des Evangeliums in Wort und Tat‘ dienen.“ Die Ergebnisse der ersten Projektphase werden der Kreissynode im September (Zwischenbericht) und im November 2021 (Abschlussbericht und Handlungsempfehlungen) vorgestellt.

Zukunftsprojekt auf der Kreissynode beschlossen

Online-Diskussion mit 100 Synodalen. V.r.: Projektleiter Wolfgang Roos-Pfeiffer, Superintendent Christian Bald und Synodalassessor Christoph Steffen. Foto: Moggert-Seils

Bielefeld, 2. Mai. Die Kreissynode, das höchste Leitungsgremium im Evangelischen Kirchenkreis Bielefeld, hat auf ihrer Tagung am 30. April das Zukunftsprojekt „Aufbruch 2035 – Miteinander Kirche sein“ beschlossen. „Die Herausforderungen zu Wandel und Veränderung für den Kirchenkreis“, so Superintendent Christian Bald, „sind vielfältig. Uns erscheinen die Herausforderungen so groß, dass wir ein Projekt für die nächsten knapp zwei Jahre entworfen haben.“

Über ein Jahr lang hatten Mitglieder aus verschiedenen Bereichen der Kirche ein Projekthandbuch entworfen, das auf der online stattgefundenen Kreissynode zur Diskussion stand. Aufgrund der mit dem Projekt verbundenen Veränderungsprozesse in allen Bereichen der kirchlichen Arbeit gab es dazu eine Reihe kritischer Stimmen. So vermissten einige Synodale eine fundierte theologische Grundlegung. Neben inhaltlichen Fragen gab es auch organisatorische Rückfragen, etwa zur Besetzung der Teilprojektgruppen in der ersten Analysephase des Projekts.

Wolfgang Roos-Pfeiffer, der zusammen mit Patrick Quack die Projektleitung hat, ging in der Diskussion auf die kritischen Rückmeldungen ein und versicherte, dass ein solches Projekt aus mehreren Phasen bestehe und alle inhaltlichen Bedenken wie Anregungen berücksichtigt würden. Dies sei, so Roos-Pfeiffer unmittelbar im Anschluss an die Synode, auch darum wichtig, um rund ein Drittel der Synodalen, die dem Projekt nicht zustimmen konnten bzw. sich enthalten hatten, im Laufe des Prozesses zu überzeugen und für den Veränderungsweg zu gewinnen.

Video zum Beschluss der Kreissynode

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